Oschatz

Zum gemeinsamen Abschluss-Singen und zu einem Grußkonzert erwartet uns in der St. Aegidienkirche der Thomanerchor Leipzig unter der Leitung des Thomaskantors Gotthold Schwarz.

Vorher haben Sie Gelegenheit, an zwei der folgenden Seminare teilzunehmen:

Alte Choräle im neuen Gewand | Belebender Rhythmus und unerhörte Harmonien mit Carsten Hauptmann (Frankenberg)

Tanzideen (auch zum Mitsingen) zu geselligen und geistlichen Liedern und bekannten Kompositionen | Bewegtes und Bewegendes Lob mit Martina Hergt (Leipzig)
„Ich lobe den Tanz, denn er befreit den Menschen von der Schwere der Dinge, bindet den Einzelnen zur Gemeinschaft.“ (Kirchenvater Augustinus)
Befreit und beschwingt werden wir gemeinsam aus unseren Gesangbüchern Lieder und Gesänge singen und tanzen. Die Musik und der Text nehmen uns an die Hand, Formen und Zeichen entstehen im Raum in gemeinsamer Bewegung. Auch instrumentale Musik verschiedenster Zeiten wird uns beflügeln. Manche Melodien und Klänge inspirieren zu Geselligkeit oder Ausgelassenheit, andere wie z.B. der Kanon von Johann Pachelbel oder ein Taizé-Gesang lädt uns zum Verweilen und zur Verinnerlichung ein. Im Mittelpunkt steht der sensible Umgang mit Körper, Stimme und dem Kirchenraum, sowie die Freude an Bewegung und Erfahrung eines intensiven Gemeinschaftsgefühls der Tanzenden.

Rhythm Songs – Bodypercussion und Singen | Stimme und Bewegung, Grooves und Lieder mit Uli Moritz (Berlin)
Im Rhythmus treffen sich Bewegung und Kommunikation. Bewegung macht froh und lebendig, Kommunikation in der Gruppe macht glücklich. Anhand einfacher Übungen und kurzer Lieder erproben wir die Verbindung von Bodypercussion und Singen. Die Bodypercussion gibt dem Gesang eine „groovige“ Basis, rhythmische Kraft und Präzision; die Stimme verleiht den Begleitrhythmen Farbe, Wärme und einen langen Atem.

In der verbleibenden Zeit sind Sie eingeladen, mit vielen anderen Chorsängern gemeinsam an öffentlichen Plätzen in der Stadt die vorbereiteten Stücke zu singen, Menschen zum Verweilen einzuladen, Freude zu stiften, viele Leute zum Singen zu bewegen – kurz: die Stadt zum Klingen zu bringen.

In der Stadt selbst gibt es zusätzlich viel zu entdecken: Die Döllnitz-Bahn „Wilder Robert“, die Aussicht vom Turm der St. Aegidienkirche, den OschatzPark mit dem großen O und vielen einladenden Plätzen und Wegen, das Waagen-Museum und vieles mehr…

Bilder mit freundlicher Genehmigung von Matthias Knoch und Kirchgemeinde Oschatz